Aragorn - mein Herz - zum 4. Geburtstag

 

 

Wir schreiben das Jahr 2002 – ich surfe in den unendlichen Weiten des Internets. Nach was oder wem werde ich wohl suchen? Klar doch – heilige Birma. Hatte ich sie schon vor Jahren auf einer Ausstellung gesehen, so reifte der Gedanke immer mehr, mir doch irgendwann ein solch hübsches Mädchen zu suchen. Durch Zufall lande ich auf einer Seite mit Ragdolls und kann mich nicht mehr losreißen. Ich entdecke ein Bild von einem blue-bicolor-Mädchen mit einem Weihnachtsmützchen auf dem Kopf und die Birmchen sind sofort aus meinem Kopf verschwunden.

 

Was ist das nur für eine wunderschöne Katze? Eine Ragdoll … hmm … habe ich ja noch nie was von gehört. Also schnell weitersurfen. Oh – wie schön – es gibt so viele tolle Bilder und ich finde auch einige Züchter. Die nächsten Wochen beschäftige ich mich intensiv in meiner Mittagspause mit der Surfleidenschaft nach Ragdolls. Es gibt reichliche Informationen zu dieser Rasse und meine Begeisterung steigt von Tag zu Tag. Gelegentlich fühle ich mich wie in einem Märchen. Kann es eine solche Katze wirklich geben? Ich weiß nicht. Diese Menschen können sich doch nicht alle irren? Da muss was Wahres dran sein.

 

Nach ein paar Monaten kontaktiere ich einige Züchter. Einige sind sehr nett – andere nicht ganz so. Vielleicht stelle ich auch einfach nur zu viele Fragen? Oder vielleicht die falschen Fragen? Ich surfe also weiter. Irgendwann werde ich schon die richtige Katze finden.

 

Inzwischen sind wir im Jahr 2003 angekommen – keine Ragdoll in Sicht. Aber das Bild von diesem süßen Bicolor-Köpfchen mit Mützchen spukt immer noch in meinem Kopf herum. Bloß nicht aufgeben - Geduld führt irgendwann zum Ziel! Das Jahr vergeht, ich surfe, maile mit Züchtern und finde meine Bicolor nicht. Mitted ist ja auch ganz hübsch und Colourpoint ist auch ganz niedlich. Aber nein, es muss eine Bicolor sein, und zwar in blue.  

Mai 2004 – durch Zufall lande ich auf einer Züchter-Homepage in Berlin und finde meinen Traum. Sofort rufe ich bei der Züchterin an und muss zu meiner großen Enttäuschung erfahren, dass es sich bei diesem entzückenden Geschöpf um ein Katerchen handelt. Ach nöö, ich möchte doch so gerne ein Mädchen. Es ist auch ein bicolor-Mädchen in dem Wurf, aber mein Herz schlägt eindeutig für das Katerchen. Da hat das Mädel keine Chance. Aber ich wollte doch nie einen Kater. Habe ich doch mein ganzes Leben lang immer nur Mädchen gehabt. Die Züchterin ist sehr nett und gibt mir noch einige Adressen, wo ich evtl. meine Ragdoll finden könnte. Berlin ist ja auch so weit weg. Also begebe ich mich wieder auf die Suche – natürlich erfolglos.

  

Jetzt geistert dieses Katerchen in meinem Kopf herum und nach ein paar Wochen bin ich wieder auf der HP und bekomme meinen nächsten Schock. Da steht „VERGEBEN“. Das darf doch alles nicht wahr sein. Jetzt habe ich endlich die Erfüllung meiner Träume gefunden und eindeutig zu lange gezögert. Dabei bin ich ein sehr spontaner Mensch. Enttäuscht gehe ich nach Feierabend nach Hause und gebe mich meinem Selbstmitleid hin.

Nach einiger Zeit bin ich wieder auf der Homepage. Es ist fast wie ein Zwang für mich. Wenn dieses Katerchen schon vergeben ist, so möchte ich mir wenigstens ein  paar neue Bilder ansehen. Ich gehe auf die Kittenseite und dort steht „FREI“. In diesem Moment bin ich sehr spontan. Sofort erfolgt der Griff zum Telefonhörer, die Züchterin kann gerade noch ihren Namen sagen und schon blubbere ich los:

„Ich hatte ja schon mal angerufen – Sie können sich bestimmt noch erinnern – MEIN Katerchen und überhaupt …! Nachdem mein Redeschwall endlich ein Ende findet höre ich ein amüsiertes Räuspern am anderen Ende.

 

Nach einem etwas längeren Telefonat (heute telefonieren wir noch länger *smile*) kann ich die Züchterin davon überzeugen, dass genau ICH die richtige Adoptivmama für ihr Katerchen bin. Das Interessanteste ist ja noch, dass sie dieses Katerchen am selben Morgen erst auf FREI gesetzt hat.

 

Nun folgt der nächste Schritt – ich muss meinen Mann anrufen:

Ich: „Schatzi, geh doch mal bitte auf die Internetseite. Wie findest du denn das Katerchen? Ist der Kleine nicht toll?“

Mein Mann: „Hmm, na ja – ganz hübsch.“

Ich: „Meinst du nicht, dass das genau der richtige Kater für uns wäre?“

Mein Mann: „Du wolltest doch nie einen Kater.“

Ich: „Hab meine Meinung eben geändert. Was meinst du, wollen wir den Kater nehmen?“

Mein Mann: „Was soll er denn kosten?“

Ich:  „So und so viel.“

Mein Mann: „Wie bitte, ich glaube ich höre nicht richtig. So viel Geld für eine Katze?“

Ich:  „Ist keine Katze, ist ein Kater“ *grins* - solange habe ich gesucht und endlich habe ich das Richtige gefunden usw. usw. usw.“ (Dieser Redeschwall dauert ca. 10 Minuten)

Mein Mann:  „Ok, ist ja gut. Wenn dein Herz so daran hängt, dann kauf ihn eben, damit endlich Ruhe ist.“

Ich: „Hab ihn ja schon gekauft. Möchte dich aber trotzdem vorher fragen.“

Sofort erfolgt der nächste Anruf in Berlin. Ich muss natürlich gleich mitteilen, dass ich meinen Mann überzeugt habe. In den nächsten Tagen folgen etliche Mails und dann heißt es nur noch abklären, wann wir den Süßen holen können. Genau in der „Abholwoche“ habe ich Bereitschaftsdienst – so ein Käse aber auch. Kein Problem, dann wird eben getauscht. Nach einigem hin und her in der Firma steht der Termin fest. Wir fahren am 31. Juli nach Berlin.

 

Jetzt beginnt das Warten – das unendlich lange Warten. Es sind ja noch ein paar Wochen bis dahin und jeder, der schon mal auf eine Fellnase gewartet hat, der weiß, wie unendlich lang sich diese Wochen hinziehen können. Ich glaube fast, meine Arbeitskollegen sind froh, als es endlich soweit ist. Einige flüchten schon, wenn sie mich im Flur sehen. Wahrscheinlich können sie die Schwärmerei nicht mehr ertragen. Ich bin so glücklich. Am liebsten würde ich es in die Welt hinaus rufen „Jawohl, ich habe meinen Traum gefunden.“ – Sicherlich erklären mich alle für verrückt. Nach dem Motto „So ein Aufstand wegen einer Katze.“

Endlich ist es soweit – wir starten in Richtung Berlin und kommen nach einigen Staus am frühen Nachmittag an. Schnell noch im Hotel einchecken und nichts wie ab zu den Vulkandolls. Dort werden wir sehr herzlich empfangen und es ist fast so, als würden wir uns schon ewig kennen. Mein Mann ist begeistert: „So tolle Katzen hab ich ja noch nie gesehen und wie lieb sie alle sind.“

 

Alle muss er tragen und kann es kaum glauben, dass diese Tiere wirklich so sind, wie ich sie ihm immer beschrieben habe. Auf der Fahrt nach Berlin meinte er noch: „Wer weiß, vielleicht mögen uns die Katzen gar nicht.“ Diese Zweifel sind jetzt endgültig beseitigt.

 

Auch für mich ist das ein besonderes Erlebnis. Kenne ich diese Rasse nur aus dem Internet, ist sie in natura noch viel beeindruckender und mein Aragorn ist für mich der Schönste überhaupt. Ich versuche auch mal den großen Kastraten zu tragen, aber irgendwie habe ich mit dieser Größe Probleme. An solche Ausmaße bin ich ja nun wirklich nicht gewöhnt. Freudig weist mich die Züchterin darauf hin, dass ich in diese Aufgabe schon rein wachsen würde. Wie Recht sie doch hat, heute muss ich noch viel mehr schleppen.

Die Stunden rennen nur so dahin, und als wir spät in der Nacht im Hotel ankommen schwebe ich wie auf Wolken. So lange habe ich gesucht und jetzt bin ich am Ziel meiner Träume. Die Nacht ist kurz und nach dem Frühstück geht es gleich wieder zurück zu den Vulkandolls. Gegen 12:00 Uhr heißt es dann Abschied nehmen, denn wir haben ja noch eine weite Fahrt vor uns. Ich bin ganz stolz auf meinen süßen Aragorn und trotzdem habe ich auch ein schlechtes Gewissen der Züchterin gegenüber. Wie schrecklich, jetzt fahren wir mit ihrem Baby weg und lassen sie dort stehen. Es tut mir so unendlich leid und inzwischen weiß ich selber, wie schlimm das ist, wenn die ersten Babys das Haus verlassen.

 

Nachdem wir die Stadt verlassen haben und uns auf der Autobahn befinden, darf der inzwischen wütend kreischende Aragorn seinen Transportkorb verlassen. Ab diesem Moment ist Ruhe. Er liegt auf meinem Schoß, später auf meinen Füßen und verschläft fast die gesamte Fahrt. Dieser Korb ist wohl nichts für ihn. Er „will“ beachtet werden und dann ist alles in Ordnung.

Im neuen Zuhause angekommen wird erst mal alles genauestens inspiziert. Unsere Hauskatzen und unser Perser-Angora-Mädchen sind von seiner Ankunft nicht gerade begeistert. Aber Aragorn interessiert das überhaupt nicht. Er erobert im Sturm das Herz von meinem Muttchen und folgt uns zu gegebener Zeit ins Schlafzimmer, um sich sofort auf meinem Kissen breit zu machen. Hmm, eigentlich dürfen die Katzen ja bei uns nicht ins Bett. Nun ja, machen wir mal eine Ausnahme. Er weint ja auch so bitterlich, da können wir ihn unmöglich draußen lassen. Ist ja alles so neu und aufregend für so ein junges Katerchen.

 

Am nächsten Morgen erfolgt natürlich sofort der Bericht an die Züchterin. Bzgl. der Übernachtung in meinem Bett bekomme ich die Aussage: „Das ist die ersten 2 bis 3 Wochen so, dann sucht er sich bestimmt einen anderen Platz zum schlafen. Das haben unsere auch so gemacht.“

 

Ach ja – die ersten 2 bis 3 Wochen – er ist jetzt 4 Jahre und er schläft immer noch in meinem Bett *LACH*.

 

So profitieren auch die anderen Katzen von Aragorn. Ab dem Tage seines Einzuges ist die Schlafzimmertür für sie geöffnet.  Manchmal ist es ein wenig eng im Bett, aber das ist kein Problem für mein Bärchen. Er klebt an mir wie Pattex und wenn ich rutsche, dann rutscht er eben nach.

Oktober 2004 – ein großes Ereignis steht bevor, welches unser Leben nachhaltig verändern wird. In diesem Monat findet der Internationale Ragdoll Congress in Rüsselsheim statt – direkt vor unserer Haustür. Mit der Züchterin haben wir vereinbart, dass sie und ihr Lebensgefährte nach Flörsheim kommen und wir mit Aragorn bei der TICA starten werden. Sie kümmert sich um alles und wir müssen nur pünktlich mit dem Bärchen erscheinen. Für uns alle ist das ein aufregender Tag. Bis dato war ich mal als Besucher auf einer Katzenausstellung, aber eine TICA ist mir völlig unbekannt.

 

Aragorn interessiert das alles überhaupt nicht. Er liegt gelassen in seinem Käfig und genießt die Aufmerksamkeiten. Es sind viele Züchter da und wir sehen wunderschöne Ragdolls. Leider haben wir nicht die Zeit, uns mit allen zu unterhalten. Das System der TICA ist für mich auch noch nicht so klar und ich bin gelegentlich ein wenig verwirrt. Anfänger eben ;-)

 

Alles in allem ist es ein ereignisreicher Tag für uns alle und ich denke sehr gerne daran zurück. Vermutlich reift bereits während der TICA der Gedanke an weitere Katzenausstellungen.

November 2004 – Die Kastration von Aragorn steht bevor. Natürlich möchte ich alles richtig machen und wir fahren mit ihm in die Tierklinik zur Voruntersuchung. Der Tierarzt untersucht ihn und meint, er möchte ihn vorher noch röntgen. OK, machen wir. Ein kurzer Blick auf das Bild: „Sehen Sie, er hat ja ein sehr großes Herz (ist ja auch ein großer Kater), aber da ist noch was anderes. Wir müssen noch mal röntgen.“ Neue Aufnahme – neue Diagnose. Der Arzt erzählt uns etwas von einem riesigen Tumor in Aragorns Brustkorb und wir sehen den großen weißen Fleck auf dem Röntgenbild. Im gleichen Atemzug erzählt er uns etwas über Chemotherapie und eine evtl. Verlängerung der Lebenszeit um 6 Monate bis 1 Jahr. Für mich bricht in diesem Augenblick die Welt zusammen. Der einzige Gedanke: Mein Bärchen wird sterben! Das kann doch alles gar nicht wahr sein. Er ist doch noch so jung und mein ein und alles.

Völlig aufgelöst fahren wir mit Aragorn nach Hause. Eine Woche später habe ich mit ihm einen Termin zum Ultraschall. Diese Woche ist die Hölle. Nicht nur für mich, sondern auch für Aragorns Züchterin, die genauso leidet.

 

Endlich ist die Woche vorbei und ich bin mit Aragorn wieder in der Klinik. An den Lymphknoten ist kein Krebs erkennbar, aber dieser große weiße Fleck im Brustkorb lässt sich auch durch den Ultraschall nicht richtig diagnostizieren.

Ergebnis der Untersuchung: Wir müssen ein CT machen.

 

Wieder eine unendlich lange Woche warten. Inzwischen sitze ich ständig mit einem verheulten Gesicht in der Firma. Das hat ja alles keinen Sinn und ich gehe nach Hause.

 

Endlich ist auch diese Woche vorbei. Wir bringen Aragorn um 7:30 Uhr in die Tierklinik und warten zu Hause auf das Ergebnis.

Um 10:00 Uhr erfolgt der Anruf: „Ihr Kater hat eine Fettablagerung im Brustkorb. Es ist alles in Ordnung. Sollen wir ihn jetzt kastrieren?“

 

Für uns die teuerste Kastration aller Zeiten, mal abgesehen von dem seelischen Stress. Aber das ist mir völlig egal. Meinem Bärchen geht es gut und das ist die Hauptsache!

Dezember 2004 – in mir reift der Gedanke, einem Katzenverein beizutreten. So haben wir die Möglichkeit weitere Katzenliebhaber zu treffen und lernen sicherlich noch eine Menge dazu. Der passende Verein wird schnell gefunden und ich komme auf die Idee, dass wir bei unserem Verein ja auch mal als Aussteller tätig werden könnten. Mal sehen, wann die nächste Ausstellung stattfindet.

 

März 2005 – Ausstellung von unserem Verein in Kelkheim. Wir starten sehr früh und sind natürlich auch viel zu früh an der Halle. Und warum? Vor lauter Aufregung habe ich die Meldebestätigung nicht richtig gelesen und mich um eine Stunde vertan. Na ja, macht nichts. Aragorn liegt auf dem Rücksitz und schnurrt und Andreas fragt nach, ob wir ausnahmsweise etwas früher in die Halle dürfen.

Wir dürfen und haben somit genügend Zeit unseren Käfig herzurichten. Irgendwann bekommen wir den Zettel zum Richten und sind natürlich auch hier viel zu früh am Richtertisch. Heute wissen wir, dass wir uns Zeit lassen können, wenn der Zettel kommt.

Aragorn ist sehr lieb und der Richter begeistert. Nachmittags auf einmal bekommen wir noch einen Zettel, auf dem steht „nominiert.“

Was hat denn das schon wieder zu bedeuten?

 

Kerstin Noack von den Spessart Räubern ist auch da und erklärt uns alles. Sie zeigt Andreas noch, wie er Aragorn präsentieren soll und los geht es in den Richterraum. Da stehen jede Menge Züchter mit schönen Katzen (Norweger, Coonies, Birmas) und Andreas stellt sich dazu. Die Richter laufen ständig zwischen den Katzen hin und her und am Ende müssen alle gehen, nur Andreas muss da bleiben.

Wieso denn das? Ich verstehe nur Bahnhof. Kerstin ist so lieb und klärt mich auf, dass Aragorn Best in Show gewonnen hat.

Wie? Best in Show gewonnen? Muss mir das was sagen?

Auch hier hilft Kerstin weiter und bei mir fällt endlich der bekannte Groschen ;-)

Im Laufe des Jahres gehen wir noch auf weitere Ausstellungen. Aragorn nimmt es immer gelassen und gewinnt eine Best in Show nach der anderen. Zwischenzeitlich sind wir schon bekannt als die Leute mit dem Ragdollkater.

 

Ende Oktober 2005 ist er Großer Internationaler Premior (der Vorteil von Doppelbewertungen) und ich denke das erste Mal daran, mit ihm den World-Premior zu machen. Als erstes müssen wir aber noch den Euro- und den Großen Euro-Premior schaffen.

 

Oktober 2006 – wir haben es geschafft bzw. Aragorn hat es geschafft. Er trägt den Titel Großer Europa Premior und ich erkundige mich bei unserem Verein, wie wir das Ziel World-Premior erreichen können.

 

Für den World-Premior benötige ich 3 Punkte (lachhaft). Einer dieser Punkte muss allerdings von einem anderen Kontinent stammen (das Lachen vergeht mir sehr schnell). Tja, das war es dann wohl mit dem World-Premior. Nein, das werde ich meinem Bärchen nicht antun. So lange im Flugzeug. Nöö nöö, das ist es nicht wert.

März 2007 – unser Verein veranstaltet eine Intercontinental Cat Show und somit gibt es die Möglichkeit, den erforderlichen Worldpunkt zu erhalten. Na, wer sagt es denn – manchmal ist das Schicksal auch gnädig gestimmt.

 

Aragorn bekommt seinen CAPM-Punkt von einem TICA-Richter aus USA und auch unsere andere Richterin aus Russland gibt ihm das erforderliche CAPM.

Da wir bereits 2 CAPM-Punkte aus Deutschland haben, sind wir am lang erträumten Ziel angekommen. Aragorn trägt den Titel World-Premior. Aber nicht nur das. Mit Pauken und Trompeten verabschiedet er sich von der Bühne. Aragorn macht Best in Variety, Best in Show, Best of Best und ist Gewinner der Sondershow Ragdoll.

 

Ein großer Erfolg für ihn, für seine Züchterin und auch für uns. Ich bin sehr stolz auf mein Bärchen und strahle vor Glück.

 

März 2008 – Meine große Liebe ist jetzt 4 Jahre und inzwischen sind wir selber zu Züchtern geworden, aber im Herzen sind wir immer noch die Liebhaber von damals. Wir wollten ja nie züchten – nein – niemals, und ich weiß, dass es die perfekte Ragdoll eigentlich nicht gibt. Wenn es sie gäbe, dann wäre ja kein Zuchtziel mehr vorhanden ;-)

 

Aber mein Aragorn ist für mich die perfekte Ragdoll. Er ist und wird immer meine Nummer 1 sein!

 

So viel habe ich mit diesem Kater erlebt und so viele Tränen wurden schon vergossen. Dadurch wurde ein Band geflochten, welches niemals zerreißen wird. Er liebt mich und ich liebe ihn. Diese Liebe lässt sich nicht in Worte fassen und ist etwas ganz besonderes.

Ich bin davon überzeugt, dass wir beide füreinander bestimmt sind und es schon immer waren.

 

Zum Schluss meiner Geschichte möchte ich noch kurz das Wort an Manuela Bay von den Vulkandolls richten:

„Liebe Manu, ich kann es nur wiederholen. Für immer werde ich dir dankbar sein für diesen außergewöhnlichen Kater.“

Mit einem Foto meiner beiden Lieblingsmänner möchte ich mich nun von Ihnen verabschieden.

 

Herzlichst

 

Birgit Biermann